Ich bin Gestalttherapeutin und approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.
Seit April 2000 arbeite ich in eigener, privater Praxis.
Neben der Gestalttherapie, mit der ich mich seit 1992 persönlich und fachlich auseinander setze, regt mich auch die Systemische Therapie mit ihrem Wissen und Methoden immer wieder neu an.
Mein Verständnis von Gestalttherapie habe ich entwickelt durch:
meine Weiterbildung bei Dr. Barbara Staemmler (Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin / Lehrtherapeutin für Gestalttherapie, Würzburg) und
meine Ausbildung bei Werner Bock und Frank-M. Staemmler (Dipl. Psychologen / Psychologische Psychotherapeuten, Zentrum für Gestalttherapie, Würzburg).
Meine Arbeit bedeutet für mich in erster Linie Raum zu schaffen für Begegnungen. Dabei bringe ich mich mit meiner Fachlichkeit und mit meiner Person ein. In meinen Gruppen und Kursen genauso, wie in Beratung und Psychotherapie.
Faszinierend ist für mich in der gestalttherapeutischen Arbeit gerade auch dieser Aspekt: dass Professionalität persönliche Begegnung beinhaltet. Daraus entwickeln sich immer wieder spannende Prozesse des Miteinanders, in denen sich Menschen in ihrer Entwicklung gleichermaßen gefördert und gefordert fühlen. Als Psychotherapeutin lasse ich mich dabei auf die Eigenheit meiner Klientinnen und Klienten ein. Ich achte sie und bestätige sie in ihrer Individualität.
Wenn auch am Beginn einer Beratung oder Therapie die Erkenntnis steht, alleine nicht weiter zu wissen, so ist das aus meiner Sicht keinesweg ein Eingeständnis von Unvermögen. Es ist vielmehr die Fähigkeit die eigenen Grenzen zu sehen und sich Unterstützung zu holen. Oder anders gesagt: die Themen, mit denen Sie zur Zeit beschäftigt sind, ihre Unzufriedenheit und Ihre Wünsche sich zu verändern, ernst zu nehmen.
Als Psychotherapeutin verstehe ich mich dabei nicht als die "besser wissende Expertin", die "alle" oder "die richtigen" Lösungen für Alles kennt. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch seine Lösung für seine momentan schwierige Situation in sich trägt und finden kann. Als Gestalttherapeutin verstehe ich mich dabei als Person, die Ihre Entwicklung für eine Weile auf einem Stück Ihres Lebensweges begleitet.
Eine der häufigsten Fragen, die mir zur Gestalttherapie gestellt wird, ist, ob in der Therapie Dinge hergestellt oder künstlerisch gestaltet werden.
Der Begriff Gestalttherapie hat nichts mit handwerklicher Herstellung von Gegenständen oder künstlerischer Auseinandersetzung mit Materialien zu tun. Gestalttherapie meint vielmehr die Art, wie Menschen sich und ihr Leben wahrnehmen. Wie sie fühlen, denken, spüren und sich und ihr Leben organisieren. Diese Eigenart hat möglicherweise einen bestimmten Ausdruck. Sie ist vielleicht tatsächlich in der Wortwahl oder in der Minik und Gestik sichtbar, hörbar oder auch als "Form", als "Gestalt" denkbar und beschreibbar. In diesem Sinne der Aufmerksamkeit für Eigenheit und ihren Ausdruck hat Gestalttherapie sehr viel mit Kreativität zu tun.
Meine gestalttherapeutische Arbeit beinhaltet, dass ...
Gespräche miteinander zuweilen ergänzt werden durch das Experimentieren mit ausgesprochenen (statt für sich alleine gedachten) Selbstgesprächen, mit Körperhaltungen, mit Geschichten oder Farben. Je nachdem, welches Medium Menschen hilft einen Ausdruck für sich zu finden. Vieles wird dabei sichtbar, hörbar oder spürbar, was neue Erfahrungen ermöglicht, so dass ...
Ich lade dazu ein, mit Erfahrungen aus der Therapie (kleine) Experimente im Alltag zu machen. Dieser Weg ist eine Entdeckungsreise: Menschen, die sich immer mehr verstehen und zu sich selber stehen, können für aktuelle Lebensfragen ihnen entsprechende Antworten finden.
Es macht mir Freude, Menschen ein Stück Ihres Weges zu begleiten.
Dabei profitiere ich neben meinen beruflichen Erfahrungen auch von meinen Erfahrungen im Leben mit meinem Mann und unseren beiden Kindern, die mich bereichern und meiner Arbeit immer wieder Impulse geben.